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Später bremsen. Stets die Kontrolle behalten.

Sie ist eine der großartigsten fahrradspezifischen Erfindungen und soll dir optimalen Bodenkontakt und ständige Kontrolle über dein Bike garantieren: die Hinterradfederung. Viele Jahre lang allerdings scheiterten unterschiedlichste Fahrwerksdesigns daran, Fahrer in den Genuss der Vorteile dieser Technologie kommen zu lassen, da sich das Fahrwerk beim Bremsen stets verhärtete. Das sollte sich erst ändern, als Trek Active Braking Pivot (ABP) vorstellte – ein patentiertes System, das dafür sorgt, dass die Federung auch beim Bremsen einwandfrei funktioniert. Vorbei die Zeiten hoppelnder Hinterräder und plötzlicher Traktionsverluste. ABP ermöglichte vollkommene Kontrolle – sowohl bei voller Geschwindigkeit als auch beim Abbremsen. Das ist es, was ABP liefert.

Immer schön auf dem Boden bleiben

Zahlreiche Innovationen in der Fahrwerkstechnologie haben Mountainbiking für mehr Menschen schneller, sicherer und attraktiver gemacht. Und viele dieser Fahrer mussten mit hoher Wahrscheinlichkeit schon einmal frustriert erleben, wie sich der Dämpfer beim Anbremsen vor einem größeren Hindernis oder einer engen Spitzkehre verhärtete.

Du kennst das bestimmt: Du ziehst die Bremsen, die Federgabel taucht ein, der Dämpfer streckt sich, und im Endeffekt arbeitet keines der beiden Systeme effektiv. Dein Hinterrad hoppelt über Unebenheiten, du fühlst dich wie auf einem buckelnden Pferd, und deine Souveränität und dein Selbstvertrauen auf dem Trail rutschen in den Keller. Dein Fahrwerk hat dich im Stich gelassen, als es du am meistens gebraucht hast. Eigentlich bleiben dir in solchen Situationen nur zwei Möglichkeiten: Entweder du bremst lange vor dem Hindernis (und ruinierst dadurch deinen Flow), oder du versucht schwierige Trail-Abschnitte, denen du normalerweise mit Respekt und Umsicht begegnest, mit hohem Tempo und aggressiver Fahrweise zu passieren.

Durch die Verlagerung des Drehpunkts des Hinterbaus haben Treks Ingenieure aber ein System entwickelt, das diesen Verhärtungseffekt beseitigt. Unebenheiten werden jetzt auch bei gezogenen Bremsen gedämpft, und außerdem nimmt dir das System die Entscheidung ab, ob du bei der nächsten brenzligen Situation eher deinen Bremsen oder deinem Dämpfer vertrauen solltest – denn mit ABP arbeiten beide problemlos zusammen.

Da dein Hinterrad fest auf dem Boden bleibt, wenn der Dämpfer arbeitet, bleibt auch die Traktion aufrechterhalten. Mehr Reifenkontakt sorgt für eine höhere Bremsleistung, sodass du weniger Zeit an den Bremshebeln verbringst. Durch die Entlastung der Federgabel werden hohe Stabilität und optimales Fahrverhalten etwa beim schnellen Überfahren von Geröllfeldern aufrechterhalten.

Auf anspruchsvollen Trails musst du deinem Fahrwerk jederzeit vertrauen können – egal, ob du gerade bremst oder nicht.

Der Wettbewerbsvorteil

Während ABP entwickelt wurde, um das Fahrerlebnis für Mountainbiker mit unterschiedlichsten Erfahrungen und Fähigkeiten zu verbessern, profitieren auch ambitionierte Mountainbike-Sportler erheblich vom Leistungspotenzial dieser Technologie. Dank der erhöhten Traktion und der entsprechend verbesserten Bremswirkung ist der Fahrer mit ABP in der Lage, später als die Konkurrenz zu bremsen. Und weniger Zeit an den Bremshebeln bedeutet schnellere Durchschnittsgeschwindigkeiten, was wiederum mehr Zeit auf dem Podium bedeutet.

Wie ABP funktioniert

Die Effektivität von ABP basiert auf der konzentrischen Platzierung des Drehpunkts der Hinterradaufhängung um die Hinterradachse, die mit Treks Full Floater-System verbunden ist. Der konzentrische Drehpunkt liegt direkt zwischen Sitzstrebe und Kettenstrebe und ist auf einer Spindel gelagert, die an der Hinterbauschwinge befestigt ist. Durch diese Platzierung werden die Bremskräfte von der Hinterradaufhängung getrennt, sodass beide Systeme unbeeinflusst ihre Arbeit verrichten können.

Die Scheibenbremseinheit, die oftmals als „schwimmende Bremse“ bezeichnet wird, wird durch einen separaten Bremsarm gehalten, der es der Einheit erlaubt, unabhängig von Rahmen- und Dämpferbewegungen zu „schwimmen“. Dadurch wird die relative Rotation zwischen Bremsscheibe und Bremszange im Vergleich zu vielen anderen Lösungen verringert.

Die Möglichkeit, an einem Teil des Systems Justierungen vorzunehmen, ohne die anderen Systeme zu beeinflussen, unterscheidet das ABP von anderen mehrgelenkigen Aufhängungskonstruktionen. Mit ABP trennt Trek die Performance der Brems-, Aufhängungs- und Antriebssysteme und ermöglicht die getrennte präzise Abstimmung aller Aspekte, die das Fahrverhalten beeinflussen.

Fahrer profitieren mit ABP von den Traktions- und Federungsvorteilen eines komplexen Gelenksystems, ohne auf die typische Beschleunigung, Agilität und Robustheit eines Eingelenksystems verzichten zu müssen.

Das Ergebnis dieser Konstruktionsinnovationen? Ein aktiveres Fahrwerk, eine höhere Bremskraft, mehr Geschwindigkeit und ein kontrollierteres Fahrverhalten.

Funktioniert so gut, dass wir es überall einsetzen

Brenzlige Situationen, bei denen die Bremsen gefordert sind, kommen in allen Offroad-Disziplinen vor. Aus diesem Grund findet ABP über das komplette Trek-Sortiment an Full-Suspension-Mountainbikes hinweg Anwendung.

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