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Trek IsoSpeed

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Nachgiebiger Komfort, unnachgiebige Performance

Seit der Erfindung des traditionellen Diamantrahmens vor über 100 Jahren ist eine fundamentale Herausforderung geblieben: Wie kann man einen Fahrradrahmen einerseits steif genug machen, damit er effizient ist und sich berechenbar fahren lässt, und andererseits nachgiebig genug machen, um das ermüdende Rütteln unebener Straßen zu verringern?

Dutzende, wenn nicht sogar hunderte Ideen – einschließlich zahlreicher vibrationsdämpfender Materialien und Fahrwerkssysteme – zur Lösung des Steifigkeit/Nachgiebigkeit-Problems wurden mit unterschiedlichen Erfolgen entwickelt und getestet. So nobel all diese Versuche bisher auch gewesen sein mögen, war keiner dabei, der anspruchsvolle, erfahrene Rennradfahrer wirklich zufriedenstellte. Bis zum Jahr 2012. Bis IsoSpeed.

IsoSpeed stellte traditionelles Rahmendesign in Frage. IsoSpeed geht einen anderen Weg als die bis dahin favorisierten Ansätze zur Lösung des Nachgiebigkeitsdilemmas (wie etwa Federungssysteme, Elastomere oder Vibrationsdämpfer) und behält die diamantenförmige Rahmengeometrie bei, „entkoppelt“ aber das Sattelrohr vom Oberrohr und ermöglicht dem Sattelrohr so, die Kräfte der Straße wegzuschwingen. Das Ergebnis ist ein Bike, dass sich mit der Straße mitbewegt und gleichzeitig das Gefühl und die Effizienz eines traditionellen Rennraddesigns bietet.

Diese „Entkopplung“ wird, je nach Bike-Modell, auf zwei Wegen erreicht. Beide Methoden sind gleichermaßen effektiv und erhöhen die Fahrqualität erheblich.

Was macht IsoSpeed?

IsoSpeed verringert die ermüdenden Vibrationen der Straße und verlängert so die Leistungsfähigkeit des Fahrers.

Hat sich die Technologie bewährt?

Das IsoSpeed-Entwicklungsprojekt begann, als wir uns der Herausforderung stellten, ein schnelleres Bike für unsere professionellen Rennteams zu bauen, die jedes Jahr im Frühjahr auf den holprigen Strecken der berüchtigten Eintages-Klassiker wie Bianche, Ronde van Vlaanderen und Paris-Roubaix um Siege kämpfen. Jedes dieser weltweit bekannten Rennenist durch einen hohen Anteil an Schotterstraßen, Feldwegen oder Kopfsteinpflasterstraßen gekennzeichnet. Seit der Einführung des Domane im Jahr 2012, unserem ersten mit IsoSpeed ausgestatteten Rennrad, wurde jedes dieser Rennen auf einem Bike mit IsoSpeed gewonnen. 

Wie entstand IsoSpeed?

IsoSpeed wurde von Trek zusammen mit Fabian Cancellara, einem der weltweit erfolgreichsten Klassiker-Fahrer überhaupt, entwickelt. Professionelle Rennfahrer nehmen in unserem Entwicklungsprozess stets eine wichtige Rolle ein. Zum einen, weil sie es sind, die die meiste Zeit im Sattel verbringen. Zum anderen aber auch, weil sie in der Lage sind, auch noch so kleine Details und Veränderungen zu erkennen. Ihr Feedback hat eine immense Bedeutung bei der Entwicklung der besten Bikes der Welt. Wer sonst ist besser dazu geeignet, uns zu Innovationen anzutreiben, als diejenigen, deren Lebensunterhalt von der Performance unserer Produkte abhängt?

Welche Nachteile gibt es?

Ehrlich gesagt, wir konnten keine finden. IsoSpeed fährt sich mit der Antriebseffizienz und dem Handling eines traditionellen Carbon-Rahmens, ist dabei aber spürbar nachgiebiger. Kein Mehrgewicht, keine Wartung – und der Rahmen ist durch Treks branchenführende eingeschränkte lebenslange Garantie abgedeckt. Wenn du irgendeinen Nachteil an IsoSpeed finden kannst, würden wir gerne von dir hören.

Vorderes IsoSpeed

Ungeachtet des durchweg positiven Feedbacks zum hinteren IsoSpeed-Entkoppler, der es den Fahrern ermöglicht, unbeeindruckt und mit hoher Geschwindigkeit über holprige Straßen hinwegzugleiten, merkten einige von ihnen an, dass die Fahrbahnstöße vom Vorderrad immer noch größtenteils ungedämpft an ihren Armen ankamen. Die Lösung: Wir nahmen alles, was am hinteren IsoSpeed-Entkoppler funktionierte, und verlegten es nach vorne. Dieselbe Technologie, die am Sattel für eine herausragende Nachgiebigkeit sorgt, macht jetzt auch den Vorderbau nachgiebiger. Das vordere IsoSpeed, das sich oben im Steuersatz befindet, sitzt – ähnlich wie beim hinteren IsoSpeed – in einem Entkoppler, der dem Gabelschaft eine gewisse Bewegungsfreiheit ermöglicht und so für zusätzliche Nachgiebigkeit am Vorderbau sorgt. Da der Entkoppler am oberen Gabelschaft keine laterale Bewegung aufweist, sind Lenkung und Handling so präzise wie an einem Bike ohne IsoSpeed.