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Neue Höhepunkte

An der Westküste Südamerikas, in der Mitte des schmaleren Teils des Kontinents, liegt Chiles von leuchtenden Farben und lebhaften Marktplätzen geprägte Hauptstadt Santiago. Jenseits der Metropole erheben sich die mächtigen Berge der Anden und umhüllen die Stadt mit einem fahlen Schleier. Hier ist die Landschaft wild, rau und zerklüftet. Mit anderen Worten ist hier ein idealer Ort für Trail-Spaß mit neuen und überraschenden Höhepunkten und ein perfektes Testgelände für die Gruppe unerschrockener Fahrer, die nach Chile gekommen ist, um sich auf das Abenteuer des Andes Pacifico einzulassen, eines Rennens über 5 Etappen mit technisch anspruchsvollen Trails.

Für eine Aufwärmtour vor dem Rennen verlassen wir die Metropole, nach mehr als 650 Höhenmetern Anstieg in der ersten Stunde fühlt es sich jedoch immer noch so an, als hätten wir die Stadt kaum verlassen. Trotz der Schweißperlen auf unserer Stirn können wir noch immer die hupenden Autos und bellenden Hunde der Stadt unter uns hören. Wir legen eine Pause ein, schauen auf Santiago herab und lassen die Herausforderung, die in den nächsten Tagen vor uns liegt, voll auf uns wirken. Nach einer wohlverdienten und kühlenden Fahrt durch die Gebirgsausläufer der Stadt kehren wir auf ein Bier und eine Mahlzeit ein. Am Tisch spricht niemand aus, was alle wissen: Dies wird ein ganz besonderes Abenteuer.

Willkommen in Chile

Die Sonne von den benachbarten Bergen taucht das Tal in ein goldfarbenes Licht. Wir lassen uns ein kaltes Bier schmecken, kühlen unsere Füße im Gebirgsbach bei unserem Camp und lassen die Atmosphäre mit unseren Mitfahrern und Kameraden entspannt auf uns wirken, ganz auf die chilenische Art.

Das Andes Pacífico ist viel mehr als ein weiteres Rennen im Terminkalender. Das Entdecken, nicht der Kampf um Sekunden ist die Essenz dieses mehrtägigen Rennens, das von der Atmosphäre der Hochanden, Geschichten von Beinahe-Abstürzen und neu gelernten Tricks geprägt ist und fantastische Linien durch Kakteenfelder, Drops über staubiges, loses Gestein und abenteuerliche ausgesetzte Kurven zu bieten hat. Das Andes Pacífico ist ein Abenteuer im wahrsten Sinne des Wortes.

Darf ich vorstellen: Anti-Grip

Es ist ein schmaler Grat zwischen der zuverlässigen Traktion eines hervorragenden Reifens und dem Unsicherheitsgefühl, dass man am treffendsten als „Anti-Grip“ bezeichnen kann. Die besten Fahrer bewegen sich souverän auf diesem schmalen Grat. Sie wissen genau, wo das Limit ist. Sie fahren nicht in der Nähe des Grenzbereichs, sondern auf der Grenze. Wir bei Bontrager beschäftigen uns intensiv mit diesem schmalen Grat. Wir untersuchen ihn aus jeder Perspektive, analysieren ihn und testen ihn unter den unbarmherzigsten Bedingungen, die in der Realität vorstellbar sind, denn nur so können wir immer bessere Produkte entwickeln.

Die Bedingungen in Chile boten reichlich Gelegenheit, diesen schmalen Grat zu erforschen. Immer wieder gab es fast chaotische Situationen - ein Fahrer beschrieb die Bedingungen als „mit Murmeln über Eis fahren“ - aber nach jedem besonders steilen oder technisch anspruchsvollen Abschnitt surften wir wieder mit perfektem Halt durch Kurve um Kurve und wunderten uns, warum wir kurz zuvor noch unsicher waren. So ist es mit dem berüchtigten „Anti-Grip“. Er lockt uns immer wieder aus der Reserve und stellt unser Sicherheitsgefühl auf die Probe. Er fordert dich heraus, immer auf Überraschungen gefasst zu sein. Von einem Moment zum anderen ist auf deinem Bike Alarmstufe Rot, wenn du auf einen Kaktus zurast und deine Reifen um Bodenhaftung kämpfen. Auf Trails wie diesen bedeutet Konzentration alles.

Remedy: das ultimative Enduro-Bike

Ob als 27.5 oder 29, das Remedy nimmt es mit jedem Gelände auf.

Die Menschen

Zum Abschluss des Rennens jagen wir dem Sonnenuntergang entgegen. Unser Nachtquartier liegt 2.600 Meter über dem Meeresspiegel Das Domizil hat keine Wände, kein Dach und kein fließendes Wasser - nur eine grenzenlose Aussicht und die Kondore als einzige Gesellschaft.

In der Entfernung schlummert Santiago in gedämpftem Licht, und über uns erhellen Mond und Sterne den Himmel. Ein perfekterer Ausklang für unsere Reise in Chile lässt sich kaum vorstellen. Eine umwerfende Landschaft, fantastisches Wetter und unvergleichlicher Fahrspaß. Letztlich sind es jedoch die Menschen, die diese Tage unvergesslich machen.

Beim Andes Pacífico traten 70 Fahrer aus der ganzen Welt zu einem Rennen an, das nur einen kleinen Ausschnitt der fantastischen Landschaft Chiles präsentierte. Das Besondere ist die Freundschaft, die uns verbindet, denn wir alle lieben es, Mountainbike zu fahren und Landschaften zu entdecken. Dieses Rennen ist in der Hinsicht vielleicht nicht einzigartig, die Atmosphäre fördert jedoch eine Kameradschaft, die an anderen Orten selten zu finden ist. Als wir zum Abschluss in fröhlicher Runde miteinander anstoßen, sind wir alle dankbar, dass wir gemeinsam ein weiteres außergewöhnliches Abenteuer erleben durften.

Ab in den Hubschrauber

Mit einem knurrenden Geräusch startet der Motor und schickt Wellen kräftiger Vibrationen durch das spartanische Cockpit. Mit den Beinen im Fußraum aus Plexiglas legen wir die Sicherheitsgurte an, während der Pilot der Flugsicherung seinen Start ankündigt. Drei, zwei, eins und wir heben ab. Für unseren stoischen Piloten war dies wohl ein Tag wie jeder andere, für uns hingegen war es ein unvergessliches Erlebnis. Der Hubschrauber steigt höher und höher, bis zum 3500 m hoch gelegenen Gipfel des Cerro de Ramón, der an eine Mondlandschaft erinnert. Unter uns bilden die zerklüfteten Gipfel einen scharfen Kontrast zum klaren Blau des Himmels. Als der Helikopter landet und unsere Bikes ausgeladen werden, sind wir überwältigt von dem, was vor uns liegt - eine Abfahrt über 2200 Höhenmeter durch die sonnendurchfluteten Anden, der perfekte Abschluss eines unvergleichlichen Abenteuers.

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