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Unser Leitfaden für die Frühjahrsklassiker

Wir begeistern uns für jedes Rennen. Aber wenn wir uns für eines entscheiden müssten, würden wir einen der Frühjahrsklassiker wählen. Wenn du die Rennen von den USA aus verfolgst, brauchst du einen Wecker und eine schnelle Internetverbindung. Es ist die Zeit der Frühjahrsklassiker und dies ist unser absolut voreingenommener Leitfaden für die Rennen, die wir am meisten lieben.

Strade Bianche – 03.03.18

Das Rennen Strade Bianche – offiziell Strade-Bianche - Eroica Pro – steht im Italienischen für „Weiße Straßen“ und ist das jüngste, aber auch eines der spektakulärsten Eintagesrennen der frühen Saison. Das Rennen ist in vielerlei Hinsicht ein Hybrid-Klassiker und kombiniert die steilen Anstiege der Flandern-Rundfahrt mit dem unerbittlichen Terrain von Paris-Roubaix. Das Rennen wird auf den steilen weißen Schotterstraßen der Toskana ausgetragen und befindet sich erst seit 2007 im Kalender, hat sich aber aufgrund der schwierigen Strecke sowie des gnadenlosen Untergrunds schnell einen Namen gemacht. Der Schotter ist nicht nur schön anzuschauen, sondern spielt seit jeher eine entscheidende Rolle, da bereits unzählige Profis nähere Bekanntschaft damit machen mussten. Um dieses Rennen zu gewinnen, brauchst du Kraft sowie ein begnadetes Fahrkönnen.

Was macht es so einzigartig

Mailand-Sanremo – 17.03.18

Das längste Eintagesrennen und das erste der fünf sogenannten Monumente des Radsports (Mailand-Sanremo, die Flandern-Rundfahrt, Paris-Roubaix, Lüttich-Bastogne-Lüttich und die Lombardei-Rundfahrt). „La Primavera“ (der Frühling) ist ein erster Langstreckentest der noch jungen Saison und führt in Italien über 298 Kilometer von Mailand nach Sanremo. Das Rennen wird auch als „Klassiker der Sprinter“ bezeichnet, da die Streckenführung relativ flach ist, wobei das Wetter häufig zu wünschen übrig lässt und die Organisatoren zur Sicherheit der Fahrer auch schon zu Änderungen der Streckenführung sowie zu Unterbrechungen gezwungen wurden.

Was macht es so einzigartig

E3 Harelbeke – 23.03.2018

Der E3 ist das erste und jüngste der Kopfsteinpflaster-Klassiker im UCI World Tour-Kalender. Erstmals 1958 ausgetragen, ist der E3 Harelbeke die Generalprobe für die bekannteren Rennen (Flandern-Rundfahrt und Gent-Wevelgem), die alle Teil der flämischen Rennwoche sind. Aber es ist mehr als nur eine Aufwärmrunde! Auf den letzten 90 km des ca. 200 km langen Rennens müssen die Fahrer zwischen 12 und 17 kurze, aber steile und sehr schmerzhafte Kopfsteinpflaster-Anstiege bewältigen, die das Feld auseinander reißen können. Ortskenntnisse sind hier für den Fahrer sehr von Vorteil. Zu den namhaften Anstiegen der letzten Ausgaben der E3 gehören der Paterberg und der Oude Kwaremont, die beide auch auf anderen Kopfsteinpflaster-Klassikern Teil der Streckenführung sind.

Was macht es so einzigartig

Gent-Wevelgem – 25.03.2018

Gent-Wevelgem ist das zweite Rennen der flämischen Rennwoche und wird seit 1934 ausgetragen. Aufgrund des flachen Profils in Richtung Ziel wird es auch als „Klassiker der Sprinter“ bezeichnet. Aber das heißt nicht, dass das Rennen auch wirklich in einem Massensprint endet. Der Sieger kommt meist aus den Reihen einer mutigen kleinen Ausreißergruppe, die im Kampf gegen Wind und Wetter sowie dem steilen Anstieg des gepflasterten Kemmelbergs ihr Heil in der Flucht suchen. 

Gent-Wevelgem ist das offizielle Rennen in Gedenken an den ersten Weltkrieg. Die Strecke führt an den historisch bedeutsamen Schlachtfeldern, der Stadt Ypres, Flanders Fields und dem „Engel“ vorbei – eine Gedenksäule am Fuß des Kemmelbergs für die 5.000 französischen Soldaten, die bei der Flandernschlacht gefallen sind.

Was macht es so einzigartig

Flandern-Rundfahrt – 01.04.18

Der beste Tag des Jahres. Wenn Belgien die Wiege des Radsports ist, ist dies die alljährliche Feuertaufe. Solltest du noch nie am Tag der „De Ronde“ in Belgien gewesen sein, weißt du einfach nicht, was dir entgangen ist. Wenn du in deinem Leben nur ein Radrennen besuchen willst, sollte die Wahl auf dieses fallen. Gewinne dieses Rennen als Belgier und du musst nie mehr für ein Bier bezahlen. Das ist besonders von Vorteil, wenn du in Belgien lebst.

Dieses Jahr startet der Diamant unter den Frühjahrsklassikern in Antwerpen – der Diamantenhauptstadt der Welt. Ziel ist auf dem Paterberg, ein Kopfsteinpflaster-Anstieg mit Steigungen von bis zu 20%. 100 km vor dem Ziel passiert das Rennen die Muur van Geraardsbergen, Belgiens bekanntesten Anstieg.

Was macht es so einzigartig

Paris-Roubaix – 08.04.2018

Die Königin der Klassiker ist das älteste und wohl berühmt-berüchtigste Eintagesrennen der Welt. Die Streckenführung ist relativ flach und obwohl Paris-Roubaix nicht zu den härtesten Rennen des Jahres gehört, wird es nur von den härtesten Fahrern gewonnen. Die Strecke von Paris-Roubaix führt über mittelalterliche Kopfsteinpflasterpassagen entlang der nordöstlichen Grenze zwischen Frankreich und Belgien. Aufgrund des Alters dieser mittelalterlichen Feld- und Waldwege liegen die Kopfsteinpflaster weit auseinander und ziemlich frei, wodurch jeder Tritt in die Pedale höchste Belastungen für die Knochen bedeutet.

Was macht es so einzigartig

La Flèche Wallonne – 18.04.2018

Als erstes der beiden belgischen Ardennen-Klassiker findet das 200 km lange La Flèche Wallonne stets vier Tage vor Lüttich-Bastogne-Lüttich statt. Zum Schluss des Rennens muss der mörderisch steile Zielanstieg Mur de Huy (Mauer von Huy) mit seinen stellenweise 26% Steigung dreimal bewältigt werden. Aus historischer Sicht dominieren die Belgier dieses Rennen und konnten seit 1936 über die Hälfte der 79 Ausgaben für sich entscheiden. In der Geschichte der Ardennen-Klassiker haben bisher nur sieben Fahrer das „Ardennen-Double“ erreicht, also der Sieg bei La Flèche Wallonne und Lüttich-Bastogne-Lüttich in der gleichen Woche.

Was macht es so einzigartig

Lüttich-Bastogne-Lüttich – 22.04.2018

Lüttich-Bastogne-Lüttich ist auch als La Doyenne (französisch „Die Älteste“) bekannt – und das aus gutem Grund. Das Rennen fand erstmals 1892 statt und ist daher das Älteste der fünf sogenannten Monumente des Radsports im Profikalender. Das Rennen startet und endet in den Ardennen. Aber es ist bestimmt keine gemütliche Sonntagsausfahrt. Die 258 km lange Schleife umfasst 10 zermürbende Anstiege und selbst der Zieleinlauf befindet sich an einer Steigung. Auf den letzten 15 km des Rennens verändert sich die Strecke grundlegend von einer reizvollen ländlichen zu einer eindrucksvoll vorstädtischen Kulisse. Lüttich-Bastogne-Lüttich wird dieses Jahr erstmals in den Kalender der UCI Women's World Tour aufgenommen und findet am gleichen Tag statt.

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