Trek: Rene Wildhaber wird Dritter beim Urge Nepal

16/03/2010

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Bereits zum zweiten Mal fand dieses Jahr ein „Urge“ Rennen statt – diesmal aber nicht in Kenya, wo sich Trek Fahrer René Wildhaber im Vorjahr souverän den Sieg holte, sondern in Nepal. Mit einem dritten Platz bewies er abermals seine Stärke bei Downhill-Marathons.

 Doch beim „Urge Nepal“ spielten der Kampf um Sekunden und die Platzierung eigentlich nur eine Nebenrolle. Wurde im Vorjahr beim „Urge Kenya“ ein Brunnenobjekt unterstützt, kam dieses Jahr das Startgeld von 1.000 Euro, das die 14 geladenen Top-Fahrer jeweils bezahlen mussten, dem Aufbau von Schulen in Nepal zugute – die Urge Rennen sind damit eine einmalige Kombination aus Wettkampf, Charity und Abenteuer. Letzteres begann für die Athleten nicht erst am Start sondern bereits am Weg dorthin.

Inmitten der höchsten Berge der Welt mussten sie nämlich ihre Bikes innerhalb von drei Tagen selbst auf eine Höhe von über 5.100 Meter bringen, wo letztendlich die 25 Kilometer lange Downhillstrecke losging.

Auch ohne laufende Stoppuhr erwies sich das nicht nur für René Wildhaber als große, aber unvergessliche Herausforderung:

„Während des Aufstiegs versuchten wir uns den Weg so gut wie möglich einzuprägen, da es sich auch um die Abfahrtsstrecke handelte. Doch die Schönheit der Natur raubte mir genauso den Atem, wie die dünne Luft“.

Zum Glück hatte er sein leichtgewichtiges Remedy im Gepäck!

Gestartet wurde einzeln – vor der gigantischen Bergkulisse des Dawalagiri eröffnete Fabien Barel das Rennen, als Zweiter folgt Nicolas Vouilloz. Beide legten von Anfang an ein atemberaubendes Tempo hin, sodass sich René Wildhaber als fünfter Starter ordentlich ins Zeug legen musste.

„Der Trail war ein genialer Mix aus sehr technischen und schnellen Abschnitten – ein echter Genuss. Das härteste am Rennen war der ständige Gegenwind der stets vollen Einsatz verlangte“, meinte der letztendlich drittplatzierte und mit seiner Leistung sehr zufriedene René Wildhaber.

Barel gewinnt mit einer Zeit von 29´25“, Vouilloz wird mit 30´07“ Zweiter, knapp dahinter folgt Wildhaber mit der Laufzeit von 30´37“.