Die Rückkehr des Königs

Fabian Cancellara auf dem am härtesten erkämpften Siegespodest aller Ein-Tages-Rennen

„L'enfer du Nord“ nennen sie es. Die Hölle des Nordens. Die Rede ist von Paris-Roubaix, der Königin der Klassiker, einer Tortur auf Kopfsteinpflaster, bei der nur die härtesten Fahrer bis zum Ende durchhalten. Der zweimalige Sieger Fabian Cancellara konnte 2012 nach einem Sturz gar nicht erst antreten. Daher war er 2013 umso entschlossener, allen zu beweisen, dass er immer noch der König der Klassiker ist. Was er dafür geben musste? Absolut alles.

Paris-Roubaix ist das härteste Rennen des Jahres, ein gnadenloser Härtetest über 254km für Fahrer und Bike, bei dem sämtliche Dramen einer 3-wöchigen Rundfahrt in einen einzigen, fast schon mörderischen Tag auf zwei Rädern konzentriert werden. Und was erhält der Sieger für all seine Mühen? Einen Pflasterstein. Ein grob behauenes Stück Fels als Trophäe für diesen hart erkämpften Triumph.

Fabian Cancellara hatte bereits zwei Pflastersteine aus Roubaix im heimischen Regal, aber 2012 war für ihn ein enttäuschendes Jahr mit einigen Stürzen – darunter einen, der seinen Roubaix-Start verhinderte. Doch diese Rückschläge hatten seine Entschlossenheit, sich einen dritten solchen Stein zu verdienen, nur verstärkt.

Cancellara begann diese Saison mit zwei wichtigen Klassiker-Siegen, sodass er in Roubaix als klarer Favorit antrat. Als aber nach fünf Stunden knochenharter Schinderei die Konkurrenten immer noch an seinem Hinterrad klebten, ließ er sich zu seinem Team-Fahrzeug zurückfallen – scheinbar erschöpft vom unbarmherzigen Druck. Durch dieses Manöver lockte er mehrere Mitbewerber mit nach hinten, nur um sie bei seiner späten Attacke im Staub der nordfranzösischen Feldwege zurückzulassen. Alleine holte er die Spitzengruppe ein und machte sich mit dem überraschend starken Belgier Sep Vanmarcke auf die letzten Kilometer ins Velodrom von Roubaix, wo es zum finalen Sprint kommen sollte.

Cancellara konnte seinen jüngeren Rivalen um eine Radlänge schlagen. Auf der Ziellinie reichte es noch zur Siegesfaust – dann fiel er vollkommen entkräftet auf den Rasen innerhalb der legendären Rennbahn. „Das war das härteste Rennen meines Lebens“, gab er später unumwunden zu. „Alle sind gegen mich und gegen unser Team gefahren. Aber das hier ist Roubaix, also habe ich nicht aufgehört zu kämpfen. Ja, heute habe ich meine Grenzen überschriitten. “

Seine Grenzen überschritten und zurückgekehrt auf den Thron.


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Fabian Cancellara, der König der Klassiker, verteidigt seinen Thron in einem erbarmungslosen Duell bis zum Zielstrich in Roubaix.


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http://www.trekbikes.com/de/de/stories/2013/04/parisroubaix

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