Trek: Trek gedenkt seinem Gründer und Präsident, Richard Burke

13/03/2008

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Die Trek Bicycle Corporation trauert um den Verlust ihres Unternehmensmitbegründer und Frimenpräsidenten Richard „Dick“ Burke, der Montagnacht in einem Krankenhaus in Milwaukee an Folgekomplikationen einer Herzoperation im Alter von 73 Jahren verstarb.
 
1934 in Chicago geboren, besuchte er die Marquette University in Milwaukee,  an welcher er seinen Abschluss als Bacholor of Business Administration im Jahre 1956 machte. Nach dem College arbeitete Burke für eine handvoll Firmen, bevor er 1960 eine Stelle beim in Milwaukee ansässigen Haushaltsgerätegroßhändler Roth Distributing annahm. Durch sein Gespür in Finanzangelegenheiten wurde er schließlich Finanzdirektor und Aktionär.
Mit 100.000 Dollar Startkapital vom Unternehmen Roth und einer Vermutung, dass er mit hochqualitativen Rahmen „Made in America“ in die Marktlücke zwischen Schwinn und den aus Japan importierten Produkten vorstoßen könne, begann Burke 1976 mit seinem Unternehmen Trek Bicycle in einer angemieteten roten Scheune in Waterloo, Wisconsin. Mit anfangs 5 Angestellten, produzierte Trek in Handarbeit High-End Tourenrahmen und unter Burke´s Führung, wuchs Trek aus diesen kleinen Anfängen zum heutigen größten Radhersteller der USA. 1988 trat Richard Burke als Geschäftsführer zurück und übergab die Tagesgeschäfte seinem Sohn John. Bis zu seinem Tod arbeitete er weiterhin im Familienunternehmen mit und betreute es als Vorstandvorsitzender.

Ein hochbegabter und versierter Geschäftsmann, dessen wahres Vermächtnis nicht sein Geschäftssinn, sondern  seine Menschenliebe und denn Sinn für soziale Verantwortung ist.

Mit der tiefen Verpflichtung der Gesellschaft etwas zurückzugeben und seiner starken Verbundenheit zur Marquette University, rief Burke an der Marquette zwei Programme für Studenten und Absolventen ins Leben – Das „Burke Scholars“ und das „Trinity Fellows“. Das Burke Stipendienprogramm vergibt Vollstipendien an der Marquette für Studienanfänger aus Wisconsin, welche Führungsqualitäten bei ehrenamtlichen Tätigkeiten gezeigt haben. Mit der Betonung auf ehrenamtlicher und sozialer Verantwortung verwirklichte das Programm „Burke Scholars“ seine Vision, dass einer der besten Wege den Studenten zu helfen sei, ihnen eine Möglichkeit zu geben ihre Führungs- und Sozialkompetenzen neben ihrer akademischen Ausbildung zu entwickeln.

Durch seine Trinity-Stiftung  trug Richard Burke mit mehren Million Dollar ebenfalls zum Gemeinwesen im Großraum Milwaukee bei. Er entwickelte Kooperationsprogramme mit den Colleges Mount Mary und Alverno, mit denen er zum einen zukünftige städtische Lehrer und zum anderen  Frauen aus der Innenstadt, die an ihrem Collegeabschluss arbeiten, unterstützt.

Ein Dank geht an die mehrjährige Unterstützung des städtischen Umweltschutzzentrums. In Zusammenarbeit mit der Trinity-Stiftung, wurde der Millwaukee´s Riverside Park mit Freizeitangeboten für Kinder und Familien belebt, bei denen Aufklärungsarbeit in Sachen Umweltschutz geleistet wurde. Hunderte von Jungendlichen aus der Umgebung von Millwaukee waren ebenfalls Nutznießer der multimillionen Dollar Zuwendung von der Trinity-Stiftung an das Milwaukee Youth Arts Center, eine Intressengemeinschaft des Millwaukee Youth Symphony Orchestra und dem First Stage Children´s Theatre.  Die Trinity-Stiftung unterstützte ebenfalls die Nativity Jesuit Middle School und das YMCA´s  „Sponsor a Scholar Program.“  Im Durchschnitt vergab die Burke Trinity-Stiftung jedes Jahr zwischen 2,5 und 3 Millionen Dollar in der Umgebung von Millwaukee

Ein bescheidener Mann, der sich vor der Idee scheute, große Gebäude mit seinem Namen zu bepflastern. Richard Burke hatte eine klare Vision davon, wie er mit seinen Großzügigen Spenden helfen konnte. Er engagierte sich mit seiner Trinity-Stiftung  in den Bereichen städtische Schulbildung, Jugend und Entwicklung von Führungsqualitäten. In den Bereichen, von denen er sagte, „hier kann und muss er was verändern“. Er drückte es so aus, „ wenn du in dieser Welt das große Glück hast, Reichtümer zu ernten, dann hast du die Verpflichtung auch etwas an die Gesellschaft zurückzugeben.“


Er war die Verkörperung des „Way of Trek“. Burke´s Führung, Großzügigkeit, den Sinn für soziale Verantwortung und sein warmes Lächeln werden alle die ihn kannten sehr vermissen.

Es nehmen Abschied seine Frau Camille, fünf Kinder und 11 Enkelkinder.