Mountain: Aaron Gwin zum Zweiten - Zittern in Fort William

11/06/2012von Anatol Sostmann

Schriftgröße ändern:-+

Der dritte Lauf des UCI Downhill Worldcups in Fort William, Schottland wurde unter härtesten Bedingungen ausgetragen. Regen, Nebel und Kälte erschwerten den extrem langen und physischen Kurs erheblich. Trek-Fahrer Aaron Gwin ging mit ungewöhnlich hoher Startnummer ins Rennen am Sonntag, da er in der Qualifikation zweimal von seinem Session 9.9 „getrennt“ wurde. Es zeigte sich jedoch, dass dies nicht unbedingt von Nachteil sein sollte, denn Downhillsiege erreicht man nicht ausschließlich mit der Brechstange, sondern auch mit viel Gefühl für Bike und Strecke. Wie gut es da ist, wenn man ein Bike fährt, das unvergleichlich direktes Feedback gibt!

Mit einem butterweichen Finallauf demonstrierte Gwin am Finaltag, dass er wie kein Zweiter ein Mountainbike vom Berg ins Tal fahren kann. Wir freuen uns unheimlich über seinen Sieg und noch mehr darüber, dass er auf dem Hot Seat nicht erfroren ist. Seine Verweilzeit auf dem „heißen“ Stuhl war mit Sicherheit rekordverdächtig. Wir werden dem nachgehen.

Das letzte Wort überlassen wir Aaron Gwin und fiebern unterdessen dem vierten Lauf des Downhill Worldcups in Mont-Sainte-Anne, Kanada am übernächsten Wochenende (23.-24. Juni) entgegen.  

Aaron Gwin: „I just rode a smooth run. It was hard to judge but all I knew was that it needed to be smooth. (...) I’m glad to have finally conquered this amazing track!“