Madone:
KAWS
Equinox TTX:
Kenny Scharf
Madone:
Shepard Fairey
Speed Concept:
Marc Newson
Speed Concept:
Yoshitomo Nara
Madone:
Damien Hirst
Madone: KAWS
Auktions-Ergebnisse
$160,000
Bei der Versteigerung der "Bikes aus STAGES" am 1. November 2009 im New Yorker Auktionshaus Sotheby's wurde ein Erlös von insgesamt 1'125000 US-Dollar erzielt – und direkt an die Lance Armstrong Foundation gespendet, um den Kampf gegen Krebs in jeder Form voranzutreiben.
Um den Start von Lance bei Mailand-San Remo 2009 gebührend zu würdigen, hat KAWS für Lance's Arbeitsgerät, das Trek Madone, ein klassisches Thema kreiert – mit für ihn typischen Pop Art-Elementen, den "Zähnen" auf Rahmen und Laufrädern. Die Räder wurden so zu zwei weit aufgerissenen Mäulern, das ganze Bike zu einer Comicfigur, die die Strasse "frisst". Beim längsten aller Radklassiker tat es Lance gute Dienste, doch kurz darauf folgte ein Schreckmoment: Bei der Vuelta Leon y Castilla stürzte Lance und brach sich das Schlüsselbein. Seit diesem Tag wurde der bildschöne KAWS-Renner von bösen Zungen nur noch "Witwenmacher" genannt ...
In den 1990er Jahren tat er seine ersten Schritte als Strassenkünstler in New York – unter dem rätselhaften Spitznamen "KAWS". Seinen künstlerischen Durchbruch erzielte Brian Donnelly mit der legendären Serie von verfälschten Werbe-Postern an Busdepots und Telefonzellen in SoHo (Manhattan). Als kreative Kritik an aktueller Mode und Werbung im Pop Art-Stil ergänzte KAWS die schmollenden, desillusionierten Models um sein Markenzeichen, die XX-äugige Totenkopf-Figur. Daraus entstand eine einfache, aber eindrückliche Grafik-Sprache, die sich heute im Produktdesign seiner eigenen Marke "Original Fake" fortsetzt. KAWS setzt diese Ausdrucksform mit nahezu fetischistischem Eifer ein. Wie sein grafischer Fingerabdruck augenblicklich von ganz alltäglichen Dingen Besitz ergreift, haben nicht zuletzt seine Arbeiten für einige der weltweit bekanntesten Marken gezeigt – auf eine Art, wie es nur ganz wenigen Künstlern gelingt.
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